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<title>Goodwin Sands</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Goodwin Sands</span></h1>
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<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr"><p>Die <b>Goodwin Sands</b> sind eine Kette von <a href="Sandbank" title="Sandbank">Sandbänken</a> am Nordeingang der <a href="Stra%C3%9Fe_von_Dover" title="Straße von Dover">Straße von Dover</a>, etwa 10 km östlich von <a href="Deal_(Kent)" title="Deal (Kent)">Deal</a> in <a href="Kent" title="Kent">Kent</a>, <a href="England" title="England">England</a>. Sie sind berüchtigt für zahlreiche <a href="Schiffbruch" title="Schiffbruch">Schiffbrüche</a>, die sich dort ereignet haben. Östlich der Goodwin Sands, etwa in der Mitte der Straße von Dover, liegt die <a href="Sandettie_Bank" title="Sandettie Bank">Sandettie Bank</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Name_und_Legende">Name und Legende</h2></div>
<p>Dem spätmittelalterlichen schottischen Historiografen <a href="Hector_Boece" title="Hector Boece">Hector Boetius</a> (1465–1536) zufolge befand sich an der Stelle der Goodwin Sands eine niedrigliegende Insel, die <a href="Godwin%2C_Earl_of_Wessex" class="mw-redirect" title="Godwin, Earl of Wessex">Godwin, Earl of Wessex</a> (ca. 1001–1053) gehörte, dem Vater König <a href="Harald_II._(England)" title="Harald II. (England)">Haralds II.</a> Diese Insel namens <i>Lomea</i> soll überspült und von Sand überdeckt worden sein. So behauptete es 1904 der Autor <i>George Byng Gattie</i> in einem vielbeachteten Buch.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Er bezieht dabei sich auf den Geologen <a href="Charles_Lyell" title="Charles Lyell">Charles Lyell</a>, der nach Probebohrungen im Jahr 1817, welche zum Zwecke der Errichtung eines <a href="Befeuerung_(Seefahrt)" title="Befeuerung (Seefahrt)">Leuchtfeuers</a> dienten, unter diesen Sandbänken einen kalkfelsigen Untergrund ausmachte und diesen ebenfalls für eine untergegangene Insel hielt. Dieser Auslegung wurde noch unkritisch bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts gefolgt. Es handelt sich hierbei aber offenbar um eine Legende; die wahrscheinlichste Erklärung für das Entstehen der Goodwins ist, dass sie ausschließlich durch die starken <a href="Tide" class="mw-redirect" title="Tide">Tidenströmungen</a> am Eingang in die Straße von Dover aufgebaut worden sind.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Beschreibung">Beschreibung</h2></div>
<p>Die Sandbänke sind etwa 19 km lang und an der breitesten Stelle 8 km breit und sie werden durch einen Kanal, den sog. Kellet Gut, durchschnitten. Die genaue Form der Sandbänke verändert sich unter dem Einfluss der starken Strömungen permanent; man hat eine langsame Rotation entgegen dem Uhrzeigersinn festgestellt. Bei <a href="Hochwasser" title="Hochwasser">Hochwasser</a> sind die Sandbänke vollständig vom Wasser überdeckt, bei <a href="Niedrigwasser" title="Niedrigwasser">Niedrigwasser</a> fällt ein Teil (etwa ein Zehntel) trocken und ragt bis zu vier Meter über den Wasserspiegel hinaus. Bis in die Gegenwart wurde auf den Goodwins jährlich ein <a href="Cricket" title="Cricket">Cricketspiel</a> ausgetragen, das bei gutem Wetter vom Ufer aus gesehen werden konnte. Da die Goodwins als Barriere gegen den Wellengang wirken, sind die zwischen den Sandbänken und dem Festland gelegenen <a href="The_Downs" title="The Downs">Downs</a> ein traditioneller, bis heute beliebter Ankergrund.
</p><p>Da die Goodwins angesichts der starken Strömungen, des oft schlechten Wetters und des hohen Schiffsverkehrsaufkommens in der Region bis heute ein gefährliches Hindernis darstellen, sind sie durch drei <a href="Feuerschiff" title="Feuerschiff">Feuerschiffe</a> (North Goodwin, East Goodwin und South Goodwin) sowie durch zehn <a href="Boje_(Schifffahrt)" title="Boje (Schifffahrt)">Bojen</a> markiert, von denen sieben ein Blitzlicht tragen.
</p><p>Aufgrund ihrer strategischen Lage am Nordeingang in den <a href="%C3%84rmelkanal" title="Ärmelkanal">Ärmelkanal</a> fanden in der Nähe der Goodwin Sands mehrfach Seegefechte statt, so die <a href="Seeschlacht_bei_Dover" title="Seeschlacht bei Dover">Seeschlacht bei Dover</a> am 29. Mai 1652 im <a href="Englisch-Niederl%C3%A4ndischer_Krieg_(1652%E2%80%931654)" title="Englisch-Niederländischer Krieg (1652–1654)">Ersten Englisch-Niederländischen Seekrieg</a> und im <a href="Erster_Weltkrieg" title="Erster Weltkrieg">Ersten Weltkrieg</a> das Seegefecht in der Straße von Dover vom 21. April 1917 zwischen <a href="Deutschland" title="Deutschland">deutschen</a> und britischen <a href="Zerst%C3%B6rer" title="Zerstörer">Zerstörern</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Schiffsunglücke_auf_den_Goodwin_Sands"><span id="Schiffsungl.C3.BCcke_auf_den_Goodwin_Sands"></span>Schiffsunglücke auf den Goodwin Sands</h2></div>
<p>Die Goodwin Sands sind einer der größten Schiffsfriedhöfe der Welt; Schätzungen zufolge sind dort etwa 2.000 Schiffe verloren gegangen. Die Gefährlichkeit der Sandbänke auch für moderne Schiffe liegt an ihrer Lage, am großen Tidenhub, den durch die Gezeiten verursachten, starken Strömungen und der schweren Brandung bei schlechtem Wetter, von der auch große und stabile hölzerne Schiffe in kurzer Zeit zerschlagen wurden. Auch moderne Schiffe aus Stahl waren und sind oft nicht mehr zu retten. Bei komplett auf dem Sand liegenden Schiffsrümpfen bilden sich durch die starken Strömungen tiefe Ausspülungen unter Bug und Heck, die dazu führen, dass sie in der Mitte auseinanderbrechen; Schiffe, die sich an einer Kante der Sandbänke festgefahren haben, werden durch einen Tidenhub von bis zu sechs Metern solchen Belastungen ausgesetzt, dass sie ebenfalls oft auseinanderbrechen. Während Wracks an den Rändern der Goodwins oft in tieferes Wasser abrutschen, werden komplett im Sand liegende Schiffe regelrecht „verschluckt“, weil sie in den durch die Strömungswirbel um ihren Rumpf entstehenden Ausspülungen versinken.
</p><p>Bereits im Mittelalter waren die Goodwins berüchtigt. Im Juni 1298 beschwert sich ein Schiffseigner, dass sein Wrack nach der Strandung ausgeplündert worden sei. Im Januar 1533 schreibt ein königlicher Hafenkapitän, der sich gegen den Vorwurf der Bereicherung an der Ladung zur Wehr setzt, dass in diesem Winter bereits 12 Schiffe gestrandet seien und man den Räubern alle Wertsachen abgenommen habe.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auf Hector Boetius geht die Charakterisierung der Goodwin Sands als „shippe swalower“ (Schiffeverschlucker) zurück, die der englische Historiker William Lambarde in seiner 1570 erschienenen <i>Perambulation of Kent</i> (einer Beschreibung dieser Grafschaft) zitiert und bekannt gemacht hat. Ein Beispiel dafür, welchen Ruf die Goodwins in der <a href="Fr%C3%BChe_Neuzeit" title="Frühe Neuzeit">Frühen Neuzeit</a> hatten, gibt <a href="William_Shakespeare" title="William Shakespeare">William Shakespeares</a> zwischen 1594 und 1597 erschienenes Stück <a href="Der_Kaufmann_von_Venedig" title="Der Kaufmann von Venedig">Der Kaufmann von Venedig</a> (3. Akt, 1. Szene):
</p>
<blockquote><p>„Ja noch wird es nicht widersprochen, dass dem Antonio ein Schiff von reicher Ladung in der Meerenge gestrandet ist. Die Goodwins, denke ich, nennen sie die Stelle: eine sehr gefährliche Sandbank, wo die Gerippe von manchem stattlichen Schiff begraben liegen...“ (nach der Übersetzung von <a href="August_Wilhelm_Schlegel" title="August Wilhelm Schlegel">August Wilhelm Schlegel</a>). </p></blockquote>
<p>Einen Bericht über einen Schiffbruch auf den Goodwin Sands enthält auch das Tagebuch des berühmten Schiffbauers Phineas Pett. Dessen Sohn John befand sich 1624 auf der <i><a href="HMS_Antelope" title="HMS Antelope">Antelope</a></i>, die nach der Kollision mit dem Handelsschiff <i>Dolphin</i> auf die Sandbänke getrieben wurde. Während die <i>Dolphin</i> mit der gesamten Besatzung verloren ging, konnte das schwer beschädigte Kriegsschiff gerettet werden. Ein anderes Schiff der <a href="Royal_Navy" title="Royal Navy">Royal Navy</a>, die <i>Princess Maria</i> (36 Kanonen), ging 1658 auf den Goodwin Sands verloren, ebenso 1674 die HMS <i>Nightingale</i> zusammen mit einem eroberten <a href="Holland" title="Holland">holländischen</a> <a href="Piraterie" title="Piraterie">Freibeuter</a>.
</p><p>Die größte Katastrophe ereignete sich 1703 während des <a href="Gro%C3%9Fer_Sturm_von_1703" title="Großer Sturm von 1703">Großen Sturms</a>. Der aus Südwest / Westsüdwest wehende <a href="Hurrikan" title="Hurrikan">Hurrikan</a> traf auf eine große Anzahl von in den Downs liegenden Schiffen, unter denen sich auch ein Flottenverband der Royal Navy befand. Der Sturm riss sie von ihren Ankern los und trieb sie in die Goodwins, wo sie von der Brandung zerschlagen wurden. Verloren gingen auf diese Weise die Linienschiffe <i><a href="HMS_Stirling_Castle" class="mw-disambig" title="HMS Stirling Castle">Stirling Castle</a></i>, <i><a href="HMS_Northumberland" title="HMS Northumberland">Northumberland</a></i>, <i>Mary</i> und <i><a href="HMS_Restoration" class="mw-disambig" title="HMS Restoration">Restoration</a></i> sowie die <a href="Bombarde_(Schiffstyp)" title="Bombarde (Schiffstyp)">Bombarde</a> <i>Mortar</i>. Von den über 1200 Männern an Bord dieser Schiffe überlebten lediglich 80 Besatzungsmitglieder der <i>Stirling Castle</i>. Zusätzlich zu den Kriegsschiffen sollen auch etwa 40 Handelsschiffe verloren gegangen sein. Fischer und Seeleute aus Deal konnten insgesamt etwa 200 Schiffbrüchige retten.
</p><p>Ein weiteres schweres Schiffsunglück ereignete sich 1740, als der niederländische <a href="Ostindienfahrer" title="Ostindienfahrer">Ostindienfahrer</a> <i>Rooswijk</i> mit 250 Menschen an Bord und einer Ladung Silberbarren in den Goodwins verschwand. Auch hier gab es keine Überlebenden.
Glücklicher verlief die Strandung der britischen Ostindienfahrer <i>Admiral Gardner</i> und <i>Britannia</i> am 24. Januar 1809; bis auf 10 konnten alle Passagiere und Seeleute gerettet werden – angesichts des schweren Sturms und der primitiven Hilfsmittel eine enorme Leistung.
Das Gedicht Goodwin Sand von <a href="Theodor_Fontane" title="Theodor Fontane">Theodor Fontane</a> aus dem Jahr 1847 beschreibt die Sandbänke als Grab für Schiffe und Männer: "ein Kirchhof ist's, halb Meer, halb Land."
</p><p>Mitte des 19. Jahrhunderts häuften sich die Schiffshavarien auf und bei Goodwin Sands. Allein innerhalb von aufeinander folgenden 19 Tagen des Januar 1852 gerieten fünf Schiffe auf den Sänden in Seenot. Von Januar bis Mai 1853 waren 13 Strandungen zu verzeichnen.
</p><p>Hilfe für Schiffbrüchige kam traditionell von den Seeleuten und Fischern an der Küste von Kent, deren Besatzungen für Rettungseinsätze auf den Goodwin Sand berühmt waren. 1851 wurde erstmals eine kühne Rettungsaktion der Besatzung eines regulären Rettungsbootes in <a href="Broadstairs" title="Broadstairs">Broadstairs</a> erwähnt. Doch bis 1852, als die erste Rettungsbootstation mit einem damals modernen selbstaufrichtungsfähigen Boot in <a href="Ramsgate" title="Ramsgate">Ramsgate</a> eingerichtet wurde, gab es in unmittelbarer Nähe keinen organisierten Rettungsdienst. 1865 waren es dann schon vier Rettungsboote auf 11 Meilen Küstenlinie (neben Ramsgate lagen sie in <a href="Deal_(Kent)" title="Deal (Kent)">North Deal</a>, Walmer und Kingsdown); hinzu kamen Boote in Broadstairs, Kingsgate und später in <a href="Margate_(Kent)" title="Margate (Kent)">Margate</a> und <a href="Dover" title="Dover">Dover</a> – eine für damalige Verhältnisse einmalige Konzentration von Rettungsbooten an einer Küste.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Nachrichten über Schiffsunglücke blieben bis in das 20. Jahrhundert häufig. Gleich zu Beginn des <a href="Erster_Weltkrieg" title="Erster Weltkrieg">Ersten Weltkrieges</a> gab es eine Häufung von Strandungen oder Kollisionen, da die Leuchtzeichen gelöscht worden waren. Am 20. Dezember 1914 lief die <i><a href="Montrose_(Schiff%2C_1897)" title="Montrose (Schiff, 1897)">Montrose</a></i> der <a href="CP_Ships" title="CP Ships">Canadian Pacific Line</a>, die mit <a href="Zement" title="Zement">Zement</a> gefüllt den Hafen von Dover blockieren sollte, auf den Goodwin Sands auf Grund und brach in zwei Teile. Andere Fahrzeuge wurden von deutschen Schiffen torpediert, wie etwa die <i>Africa</i> am 16. September 1915. Von 1916 bis 1918 führte die britische <a href="Zensur_(Informationskontrolle)" title="Zensur (Informationskontrolle)">Zensur</a> dazu, dass es heute kaum noch Aufzeichnungen oder Berichte über die hohen Verluste in dieser Zeit gibt.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Eines der schwersten Unglücke in neuerer Zeit war der Untergang des South Goodwin-Feuerschiffs, das im November 1954 in einem schweren Sturm seine Anker verlor und in die Sände getrieben wurde. Nur eines der sieben Besatzungsmitglieder konnte von einem <a href="Hubschrauber" title="Hubschrauber">Hubschrauber</a> gerettet werden, nachdem es sich acht Stunden lang an der <a href="Takelage" title="Takelage">Takelage</a> festgehalten hatte. Heute ist die Rettungsbootstation in Walmer für Unfälle im Bereich der Goodwins zuständig. Überwacht werden die Sandbänke auch durch die Station der <a href="K%C3%BCstenwache" title="Küstenwache">Küstenwache</a> in <a href="St_Margaret%E2%80%99s_at_Cliffe" title="St Margaret’s at Cliffe">St Margaret’s at Cliffe</a>.
</p>
<p>Zwei moderne Wracks können bei allen Wasserständen beobachtet werden: Die <i>North Eastern Victory</i> und die <i>Luray Victory</i>, zwei amerikanische Frachter, beide 1946 gestrandet, liegen im Süden der Goodwins, ihre Masten und teilweise auch Aufbauten ragen aus dem Wasser. Zeitweise war auch das Wrack von <i><a href="U_48_(U-Boot%2C_1916)" title="U 48 (U-Boot, 1916)">U 48</a></i> sichtbar, das sich 1917 auf den Goodwin Sands selbst versenkt hat, so z. B. 1973.
</p><p>Aufgrund ihrer Vergangenheit stellen die Goodwin Sands eine bedeutende <a href="Arch%C3%A4ologie" title="Archäologie">archäologische</a> Fundstätte dar. Zu den lokalisierten historischen Schiffswracks gehören drei der vier im Großen Sturm verloren gegangenen Linienschiffe, von denen die gut erhaltene <i>Stirling Castle</i> trotz der widrigen Strömungs- und Sichtverhältnisse genauer untersucht wurde. Aus diesem Wrack geborgene Exponate sind u. a. im <a href="National_Maritime_Museum" title="National Maritime Museum">National Maritime Museum</a> in <a href="Greenwich_(London)" title="Greenwich (London)">Greenwich</a> zu sehen. Objekt einer Untersuchung war auch die <i>Admiral Gardner</i>, von der etwa 1 Mio. Kupfermünzen der <a href="Britische_Ostindien-Kompanie" title="Britische Ostindien-Kompanie">East India Company</a> geborgen wurden. Erst vor kurzem entdeckte ein Sporttaucher die Überreste der <i>Rooswijk</i>. Ihre Silberfracht wurde teilweise geborgen und dem niederländischen Staat übergeben.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Das_Flugzeugwrack">Das Flugzeugwrack</h2></div>
<p>Im Jahre 2008 wurde ein fast vollständiges Flugzeugwrack aus dem <a href="Zweiter_Weltkrieg" title="Zweiter Weltkrieg">Zweiten Weltkrieg</a> in 15 m Wassertiefe im Sand der Goodwin Sands entdeckt. Es handelt sich um eine <a href="Dornier_Do_17" title="Dornier Do 17">Dornier Do 17</a> des <a href="Kampfgeschwader_3" title="Kampfgeschwader 3">Kampfgeschwaders 3</a>, die am 26. August 1940 nach Beschuss dort <a href="Notwasserung" title="Notwasserung">notgewassert</a> ist. Zwei deutsche Flieger verstarben dabei, während die anderen beiden in britische Kriegsgefangenschaft gerieten.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Vorbereitungen zur Bergung des Wracks, bei dem es sich um das einzige erhaltene Exemplar dieses Typs handelt, wurden im Mai 2013 begonnen.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Am 10. Juni 2013 wurde es gehoben und fünf Tage später zur mehrjährigen <a href="Restaurierung" title="Restaurierung">Restaurierung</a> in das <a href="Royal_Air_Force_Museum" title="Royal Air Force Museum">Royal Air Force Museum</a> nach Cosford <a href="Shropshire" title="Shropshire">Shropshire</a> verbracht, wo es besichtigt werden kann.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external autonumber" href="https://www.yumpu.com/en/document/view/27493678/gs1-2-3-4-goodwin-sands-united-kingdom-hydrographic-office">[1]</a> Erhebung von 2009 des <a href="United_Kingdom_Hydrographic_Office" title="United Kingdom Hydrographic Office">United Kingdom Hydrographic Office</a> (bei Yumpu.com) PDF-Datei, 52 Seiten (en)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Memorials of the Goodwin Sands, <i>George Byng Gattie</i> (London, 1904)</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Richard Larn, <i>Goodwin Sands Shipwrecks</i>, David & Charles, London 1977, S. 31 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Richard Larn: <i>Goodwin Sands Shipwrecks.</i> David & Charles, Newton Abbot / London 1977, S. 89 f., 96.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Richard Larn: <i>Goodwin Sands Shipwrecks</i>. David & Charles, Newton Abbot / London 1977, S. 144 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Fancis Mason: <i>Battle Over Britain</i>. McWhirter Twins, London. ISBN 978-0-901928-00-9, S. 310</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/bomber-do-17-aus-weltkrieg-soll-aus-aermelkanal-a-898009.html"><i>Wrack im Ärmelkanal: Briten wollen deutschen Weltkriegsbomber bergen.</i></a> In: <i>Der Spiegel.</i> 3. Mai 2013, abgerufen am 4. Mai 2013.</span>
</li>
</ol>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Richard Larn, Bridget Larn: <i>Shipwrecks of the Goodwin Sands.</i> Meresborough Books, 1995, ISBN 0-948193-84-0.</li></ul>
<p><span class="geo noexcerpt" style="display:none"><span class="body"></span><span class="latitude">51.273611111111</span><span class="longitude">1.5083333333333</span><span class="elevation"></span></span><span id="coordinates" class="coordinates -print"><span title="Koordinatensystem WGS84">Koordinaten: </span><a class="external text" href="geo:51.273611111111,1.5083333333333"><span title="Breitengrad">51° 16′ <abbr title="Nord">N</abbr></span>, <span title="Längengrad">1° 30′ <abbr title="Ost">O</abbr></span></a></span>
</p>
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<div>
Normdaten (Geografikum): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/1064198481">1064198481</a></span> | <a href="Virtual_International_Authority_File" title="Virtual International Authority File">VIAF</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://viaf.org/viaf/313260137/">313260137</a></span> </div>
</div></div></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
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